Beim HSV Newsletter anmelden und immer gut informiert sein.

Für die exzellente Jugendarbeit erhielt der HSV Hannover und der TSV Anderten das Jugendzertifikat der Handball Bundesliga GmbH.
Wichtige Punkte im Abstiegskampf: 27:19 Heimsieg für HSV Hannover
Die Erleichterung war den Spielern des HSV Hannover nach dem Abpfiff anzusehen. Groß war der Druck im Vorfeld gewesen, großartig die spielerische Reaktion und dementsprechend groß die Freude über den 27:19 (12:8) Heimsieg gegen den HSV Peenetal Loitz.
Die Ausgangssituation versprach Spannung, 9. gegen 10. Tabellenplatz, Abstiegskampf pur. Richtig spannend wurde es allerdings nur in den ersten Minuten. Von Anfang an setzte der HSV Hannover auf eine aggressive Abwehr, nahm die Härte an und spielte ausreichend körperorientiert. "Die starke Abwehr war der Schlüssel zum Erfolg. Die 19 Gegentore in 60 Minuten sprechen ihre eigene Sprache", freute sich auch HSV-Trainer Alfred Thienel über den Erfolg seiner Mannschaft. Zwar geriet sein Team in den Anfangsminuten zweimal in Rückstand (1:2 ; 2:3), doch spätestens beim 9:5 Zwischenstand wurde den Zuschauern in der gut besuchten Sporthalle Misburg der Siegeswille des hannoveraner Handballteams bewusst. Drei Gegentore in Folge besiegelten kurz vor Ende der ersten 30. Minuten den 12:8 Halbzeitstand.
"Die Spieler haben genau das Angesprochene umgesetzt und über 60 Minuten konzentriert gespielt und für ihre Punkte gekämpft", bescheinigte HSV-Manager Dirk Schroeter dem Team eine starke Leistung. Vor allem eine mentale Auszeit hätte es im Spiel des HSV nicht gegeben.
Im zweiten Durchgang bestimmte weiter das Gastgeberteam der Trainer Lux und Thienel das Spielgeschehen. Vor allem vom hohen technischen Niveau profitierte der HSV. Orientierte Angriffsaktionen, ein engagierter Kampf um den Ball und ein starker Götz Heuer im Tor des HSV Hannover sicherten über die Zwischenstände 14:9, 21:11 und 25:16 den verdienten 27:19 Heimsieg. Auffällig war dabei auch Rückraumspieler Robin John, der sich mit 11 Treffern als bester Torschütze präsentierte. Er wirkte von Beginn an befreiter als in einigen vorhergegangenen Spielen. Die schriftlichen Abiturprüfungen hinter sich zu haben, scheint befreiend zu wirken.
"Das war eine klassische Partie im Abstiegskampf mit einem körperlich robusten Spiel", war sich das Trainerteam einig. Die Mannschaft hätte sich hervorragend auf die Härte eingestellt und nicht zurückgesteckt.
Jetzt ist für die Anderter 1. Herrenmannschaft ersteinmal drei Wochen Spielpause, ehe am 30.04. in Oranienburg der Klassenerhalt mit einem Sieg quasi gesichert werden könnte. "Die Spieler sollten sich dann für ihren Kampfgeist erneut selbst belohnen", fordert Manager Schroeter.
Die Torschützen mit Heuer im Tor: John (11/3), Schepker (1), Richter (4), Limberg (4/1), Brandes (3), Riedel (3), Muscheiko (1)
| < Zurück | Weiter > |
|---|