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Jugendarbeit
jugendzertifikat_2008_v1jugendzertifikat_2009Für die exzellente Jugendarbeit  erhielt der HSV Hannover und der TSV Anderten das Jugendzertifikat  der Handball Bundesliga GmbH.

Für den hannoveraner Handballdrittligisten passte am drittletzten Spieltag so ziemlich nichts zusammen. Nach einem 11:12 Rückstand zur Halbzeit reichte es nach 60 Minuten gegen den direkten Konkurrenten aus Oranienburg nur zur 25:27 Auswärtsniederlage. Vor allem in den Schlussminuten taten sich denkwürdige Ungereimtheiten auf.

Unglücklicher Weise siegten auch der HSV Peenetal Loitz, direkter Verfolger des HSV Hannover, in seinem Heimspiel gegen den SV Henstedt-Ulzburg und bremst so den HSV im Kampf um den Klassenerhalt. Mit einem Punkt Vorsprung geht die 1. Herren des TSV Anderten in die letzten beiden Spieltage in der 3. Liga Nord und ringt damit weiter um Saisonpunkte.

"Die Niederlage ist äußerst traurig für uns", ärgerte sich HSV-Trainer Stephan Lux nach der Partie und deutete auf fragwürdige Entscheidungen der beiden Unparteiischen hin. Nach rund 59 Spielminuten mit Höhen und Tiefen, in denen vor allem der HSV-Rückraum unter seinen Möglichkeiten blieb, zeigte die Hallenuhr einen ungemütlichen Ein-Tore-Rückstand für den HSV. Stieß das plötzlich und völlig unerwartet gegen den HSV Hannover gepfiffene Stürmerfoul noch auf Unverständnis, fehlten den Trainern für die kommenden Sekunden schlichtweg die Worte. Mehrfach lief die Spielzeit während Time-Outs weiter, mehrfach verstrichen für das Gästeteam wertvolle Sekunden. "Schiedsrichter sind auch in der 3. Liga zur Neutralität verpflichtet, bin ich der Meinung", so Lux.

Schlecht sah es für die Gäste vom HSV Hannover nicht aus. Nach gut 25 Minuten zeichnete sich Torwart Götz Heuer (Foto) mit einem gehaltenen Siebenmeterwurf aus und sein Teamkollege Sascha Muscheiko erhöhte zur 11:8 Führung, die zur Halbzeit jedoch nicht Bestand haben sollte.

Spielerisch passte beim hannoveraner Team im Folgenden zwar die Abwehrleistung, doch die Chancenverwertung und Würfe ließen phasenweise Fragen offen. Trotz guter Einzelaktionen landeten die anschließenden Würfe auf den Füßen des gegnerischen Torhüters. "Wir müssen mit unseren Chancen cleverer umgehen", sah auch das Trainerteam ein sportliches Manko. Das Team dürfe jetzt allerdings nicht den Kopf in den Sand stecken, so die HSV-Verantwortlichen.

Nächste Woche spielt der HSV in Henstedt-Ulzburg und anschließend im großen Saisonfinale am 14. Mai zu Hause gegen den SV Beckdorf. Soll der Klassenerhalt gesichert werden, müssen Punktgewinne folgen.

Die Torschützen für den HSV mit Heuer und Rosenthal im Tor: Czok (1), Schepker (1), Richter (2), John (4), Limberg (11/6), Redeker (1), Brandes (1), Riedel (3), Muscheiko (1)

 
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